[...] Spannend war es immer wieder zu sehen, welche Eigendynamik unsere künstliche Intelligenz entwickelt hat. Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich meinen Nano-Suit, den ich auf verschiedene Werte wie Schnelligkeit, Kraft oder Temperaturresistenz stellen kann, eingesetzt habe, um einen Gegner zu packen, hoch zu heben und durch die Luft auf seinen Kamaraden zu schleudern. Die künstliche Intelligenz hat allerdings verstanden, dass ich eine Gefahr darstelle und ist weggelaufen. An einer anderen Stelle hat einer unserer 3D-Artists einfach ein paar Bananenkisten auf die anstürmenden Soldaten geschmissen. Dann jedoch kam ein feindlicher Helikopter und hat seinen Oberstand in die Luft gejagt. Das sind so Momente, die dich auch als Spiele-Entwickler noch faszinieren können. Dadurch, dass wir den Titel selbst entwickeln, kennen wie ja all die Features, die andere Leute ins Staunen fersetzen. Aber ab und an schlägt uns unsere eigene KI ein Schnippchen.[PC Pr@xis, Ausgabe 07/07, Seite 118]
7. Juni 2007
Künstliche Eigendynamik
Cevat Yerli, CEO von Crytek:
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games